BOJ: Konjunktur etwas in Belebung
Die Bank of Japan hat ihre Konjunktureinschätzung zu vier der neun landesweiten Regionen angehoben. Damit erhole sich die japanische Wirtschaft von der schwersten Rezession seit der Nachkriegszeit. Die Konjunktur habe sich mittlerweile in sämtlichen Regionen belebt, es gebe aber Unterschiede über die Geschwindigkeit und das Ausmaß der Erholung. Viele Regionen würden in ihren konjunkturellen Aktivitäten auf niedrigen Niveaus verharren. Überall weise die Industrieproduktion im Zuge höherer Verkäufe bei Fahrzeugen und Haushaltsgeräten Zuwächse auf. Hiefür hätten sich vor allem die von der Regierung geschaffenen Anreize verantwortlich gezeigt. Die Konsumausgaben bleiben im großen und ganzen aber schwach.
In sämtlichen Regionen hätten weiters schwere Bedingungen für den Arbeitsmarkt und die Unternehmensinvestitionen Bestand. Die Unternehmensinvestitionen seien entweder im Sinken begriffen oder würden wegen der Verschlechterung der Gewinnsituation niedrig bleiben. Die Konjunkturerholung bleibe moderat. Export und Produktion stünden vor Verlangsamungen, zumal die Effekte aus weltweiten stimulierenden Maßnahmen vor dem Schwinden stehen. Die japanische Wirtschaft belebe sich, aber es gebe noch keine ausreichende Dynamik, um im Bereich der privaten Nachfrage einen selbsttragenden Aufschwung zu erzeugen. Die japanische Notenbank wolle ihre Niedrigstzinsstrategie fortsetzen, um gegen die Deflation anzukämpfen und das Wirtschaftswachstum aufrecht zu erhalten, führte Notenbankchef Masaaki Shirakawa weiter aus.









Leave your response!
You must be logged in to post a comment.