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Orderarten im CFD Handel

Definiert wird der Begriff Order im Handel mit CFDs – genau wie im Aktienhandel auch – als ein Auftrag, der durch den Kunden auf dem Markt platziert wird. Auch hier ist zwischen mehreren verschiedenen Orderarten zu unterscheiden. Für den privaten Anleger ist es daher wichtig, sich damit auseinander zu setzen. Entscheidend ist es dabei an erster Stelle, alle relevanten Orderarten richtig zu verstehen. Zum anderen muss der CFD-Trader wissen, welche Orderarten ein CFD Broker akzeptiert und verwendet. Im Handel mit CFDs bieten die Broker eine Reihe von Orderarten an, die häufig sehr nützlich sein können. Neben der Möglichkeit CFDs zu einem angebenen Kurs direkt abzuschließen, können die Trader neben den klassischen Positionen wie Marketorder, Stopporder auch spezielle Orderarten wie garantierte Stopp-Order, if-done-Order oder OCO-Order tätigen. Gerade die unterschiedlichen Orderarteb wie garantierte Stop-Order und bedingte Aufträge mit verschiedenen Auftragsgültigkeiten werden gern genutzt.

Market Order – Unter einer Market Order ist eine Order zum Kauf oder zum Verkauf zu verstehen und zwar immer zum jeweils aktuellen Kurs. Mit anderen Worten, wird diese Order sofort platziert und der Kauf bzw. Verkauf ohne jegliche Bedingungen (zum Beispiel Limits) zum augenblicklichen Kurs ausgeführt. Beim Handel bedeutet dies, dass eine Market Order nach nur einem Klick schnellstens ausgeführt wird. Durch eine Market Order kauft oder verkauft der Trader zu jenem Preis, bei dem der jeweilige Händler bereits ist, zu verkaufen bzw. zu kaufen.

Limit Order – Order, bei der Sie einen Preis vorgeben, zu dem Sie maximal kaufen bzw. minimal verkaufen würden. Eine Kauforder wird nicht ausgeführt, wenn der aktuelle Preis oberhalb Ihres Limits ist. Eine Verkaufsorder wird nicht ausgeführt, sofern der Preis unterhalb Ihres Limits ist. Das Limit kann sowohl unter- als auch oberhalb des aktuellen Preises gesetzt werden: a) liegt es unterhalb, erwartet der Anleger eine Ausführung zu einem besseren als dem aktuellen Preis. b) liegt es oberhalb, schützt sich der Anleger gegen einen rasant ansteigenden Ausführungspreis ab.

Stop Order – Bei Stop Orders handelt es sich um CFD Kauf- bzw. Verkaufsaufträge, die erst dann aktiviert werden wenn ein bestimmtes Preisniveau erreicht wird. Im Unterschied zur Limit Order, kann die Stop-Order auch zu einem schlechteren Kurs als dem Auslösekurs ausgeführt werden. Man hat jedoch die Sicherheit, dass der Auftrag ausgeführt wird, sobald das Preisniveau erreicht wird.

Garantierte Stop-Loss-OrderBei einer garantierten Stop Loss Order handelt es sich um eine Stop Loss Order bei der der Broker das Risiko übernimmt für den Fall, dass der Ausführungspreis vom gewählten Auftragspreis abweicht (Slippage-Risiko). Hierfür ist in der Regel eine Gebühr an den Broker zu zahlen. Zielsetzung bei Erteilung einer garantierten Stop Loss Order ist es, dass die CFD Position genau zu dem vom Anleger aufgegebenen Preis ausgeführt wird. Die Auftragsart dient zur Begrenzung des Risikos einer bestehenden CFD Position.

OCO Order – OCO bedeutet One Cancels Other = die eine Order storniert die andere Order. Bei verknüpften Aufträgen handelt es sich um zwei Aufträge, um einen Stop und einen Limitauftrag, bei denen die Ausführung des einen die Löschung des anderen zur Folge hat. Derartige Auftragstypen verwendet man um CFD Positionen in komplexen Marktsituationen zu handhaben.

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