Negative Konjunkturdaten aus der Eurozone bringen Verluste
Nachdem gleich mehrere Konjunkturindikatoren aus dem Euroraum die Erwartungen der Marktteilnehmer enttäuschten, stellten sich in der Folge unmittelbare Kursverluste für den EUR ein. EUR/GBP fiel im gestrigen Handelsverlauf um über 80 Punkte, bevor sich das Währungspaar im Overnight-Geschäft wieder stabilisierte. EUR/JPY gab ebenfalls nach und handelt aktuell bei 122,25 von zuvor 124,45.
Vor dem Hintergrund der Schuldenprobleme Griechenlands sowie weiterer südeuropäischer EU-Länder scheint es für den EUR momentan keinen Halten zu geben. Negative Konjunkturdaten gießen dabei lediglich weiteres Öl ins Feuer.
Wichtigste Veröffentlichung aus dem Euroraum heute ist der Auftragseingang in der Industrie der Eurozone im Monat Dezember um 11:00 Uhr. Dieser Bericht ist ein viel beachteter Frühindikator für die Produktion in den Eurozonen-Staaten und könnte Aufschluss über die aktuelle finanzwirtschaftliche Lage dieser geben. Augenblicklich scheint Europas Gemeinschaftswährung aus ihrer aktuellen Durststrecke nicht heraus zu brechen. Während ein Großteil der Analysten einen Rückgang der Industrieproduktion prognostizieren, werden sich die Investoren voraussichtlich schwer tun, sich am heutigen Handelstag allzu risikofreudig zu zeigen.









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