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US-Dollar steigt nach Arbeitslosen-Erstanträgen

12 February 2010 No Comment

Am Donnerstag kletterte der USD auf ein 7-monatiges Hoch gegen den EUR, nachdem die europäischen Staats- und Regierungschefs beim gestrigen EU-Sondergipfel Griechenland zwar ihr Hilfsversprechen gaben, sich jedoch noch nicht über die Hilfsinstrumente einigten. Darüber hinaus fand der Dollar Unterstützung im überraschend positiv ausgefallenen am Donnerstag veröffentlichten Bericht des US-Arbeitsministeriums. Aus diesem ging hervor, dass sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche zum 6. Februar um 43.000 auf 440.000 verringerte hat und damit über den Erwartungen der Experten lag. Bei einer Sondersitzung der Euro-Länder am Donnerstag hatte die EU ihre Unterstützung für das hoch verschuldete Griechenland zugesichert. Während das Schulden beladene Mitgliedsland die europäische Gemeinschaftswährung bereits seit Wochen belastet, hatte die EU-Ankündigung gestern an den Märkten in Europa und in den USA für Erleichterung gesorgt. An der Wall Street schloss der Dow-Jones-Index 1,1% im Plus bei 10,144 Punkten.

Angesichts der heutigen Konjunkturindikatoren aus den USA kann noch vor dem Wochenende mit hoher Volatilität am Markt gerechnet werden. Um 14:30 Uhr steht das Ergebnis zum US-Einzelhandelsumsatz für den Monat Januar auf der Agenda. Der Index ist ein wichtiger Indikator für Konsumentenausgaben und das Verbrauchervertrauen und gilt als ein Schrittmacher der US-Wirtschaft. Des Weiteren veröffentlicht die Universität Michigan um 15:55 Uhr ihren Index der Verbraucherstimmung für Februar.

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